Schon weit vor der Plage wurde in vielen Teilen der bekannten Welt die Blutmagie praktiziert. Bei dieser Art von Magie wird das Blut eines Lebewesens, bevorzugt von Namensgebern, verwendet um mächtige Rituale zu wirken oder normale Zauber zu verstärken.
Mittels Blutmagie ist es möglich die Wirkung von Talenten kurzzeitig stark zu verbessern, die Wirkung von Zaubersprüchen zu verlängern oder besonders mächtige Rituale zu wirken. Jedoch hat die Blutmagie auch negative Folgen. So wird mit jedem Blutopfer auch Lebenskraft geopfert. Dies kann sogar soweit führen, dass das betreffende Lebewesen stirbt.
Daher wird von vielen Magiern die Blutmagie verwenden das Blut anderer Lebewesen verwendet. Es gibt sogar Rituale die soviel Blutmagie benötigen das mehrere Namensgeber dadurch sterben könnten. Es ist möglich die notwendige Energie auf viele "Spender" zu verteilen, so dass jeder nur einen kleinen Teil der Energie zur Verfügung stellt. Dadurch kann der Tod oder eine Beeinträchtigung der Betroffenen weitestgehend vermieden werden.
Durch diese Praxis geriet die Blutmagie in Barsaive schnell in den Verdacht von den Dämonen befleckt zu sein und diese besonders anzuziehen. Daher findet Blutmagie in Barsaive nur noch sehr vereinzelt Anwendung. Bei wenigen Gelegenheiten wird Blutmagie dennoch angewandt.
So ist ein Bund oder ein Schwur der mittels Blutmagie geleistet wird besonders stark. Wird er gebrochen, so kann dies extreme Folgen nach sich ziehen.